Rezension

"Die Entdeckung der Currywurst" ist eine von Uwe Timm verfasste Novelle. Inwiefern man diese als Novelle bezeichnen kann, ist fraglich. Da sie auch Merkmale aus den anderen Gattungen des Erzählens aufweist. Das Taschenbuchformat, wie auch die Größe des Buches, gefällt mir sehr. Auch das kein Klappentext vorhanden ist, spricht mich an, weil ich so eher erfahren möchte was die Handlung ist. Die angebliche Novelle, besitzt eine Rahmen- und Binnenhandlung. Die Rahmenhandlung umfasst das Erzählen der Geschichte, was durch die ältere Frau Lena Brücker, auf das Verlangen des Ich-Erzählers, geschieht. Die Geschichte der Binnenhandlung spielt Ende des 2. Weltkrieges sowie in der Nachkriegszeit. Hier geht es darum, wie die knapp 40-jährige Lena Brücker auf Umwegen zur Currywurst gelangt. Viele Konflikte und Konfrontationen formen die Entwicklung der Handlung. Nach meinem Empfinden, hätte die Binnenhandlung deutlich kürzer gefasst werden können. Durch die extreme Dehnung der Zeit, machte es mir keinen Spaß die Novelle zu lesen. Die häufigen Kommas machten das Lesen und Verstehen schwer. Auch Dinge wie nebenbei Musik zu hören waren unmöglich. Handlungsstränge waren sogar kaum bis gar nicht mehr nach zu verfolgen. Deshalb ist es für "Lesemuffel" keinstenfalls zu empfehlen.

20.1.16 16:12

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